Aaron Rodgers wurde zum Most Valuable Player der Saison 2020 gekrönt. Für den 37-jährigen Quarterback der Green Bay Packers ist es die insgesamt dritte Auszeichnung. Rodgers verwies seine QB-Kollegen Josh Allen (Buffalo Bills) und Patrick Mahomes (Kansas City Chiefs) auf die Plätze.


Wachablösung muss warten
Einen Aaron Rodgers abzuschreiben ist fahrlässig. Grob fahrlässig. Nachdem die Packers im Draft von 2020 in der ersten Runde Quarterback Jordan Love auserwählten, wurde über die Zukunft des 37-jährigen Veteran wild diskutiert. Hinzu kommt, dass Rodgers 2019 für seine Verhältnisse eine eher durchschnittliche Saison ablieferte. Die Antwort von “King Rodgers”? Er führte sein Team bis ins Championship Game gegen die Tampa Bay Buccaneers und verbuchte mit einer Completion-Rate von 70,7 Prozent einen Karrierehöchstwert. Außerdem warf er für 4.299 Yards und 48 Touchdowns bei nur 5 Interceptions.

Für Aaron Rodgers ist es die dritte Auszeichnung zum MVP. Er ist damit nach Jim Brown, Johnny Unitas, Brett Favre, Peyton Manning und Tom Brady der erst sechste Spieler der NFL, der den Award mindestens drei Mal gewinnen konnte. Auf Platz zwei und drei rangieren Josh Allen von Buffalo Bills und Patrick Mahomes von den Kansas City Chiefs. Der MVP aus dem Vorjahr, QB Lamar Jackson (Baltimore Ravens), spielte heuer eine untergeordnete Rolle. Eine Wachablösung sieht wahrlich anders aus.