Cleveland Browns vs. Cincinnati Bengals (35:30)

Die Cleveland Browns melden sich eindrucksvoll zurück. Zu Hause im FirstEnergy Stadium waren es eine wiedererstarkte Offense sowie der Pass-Rush, die den Bengals gehörig zusetzten. Das Power-Duo im Backfield, Nick Chubb (123 Yards, 2 TD) und Kareem Hunt (86 Yards, 1 TD), wechselten sich im Pendel-Modus ab und waren für die Defense der Bengals nicht zu bändigen. Für das erste große Highlight im Spiel sorgt WR Odell Beckham im zweiten Viertel der Begegnung, der letzte Woche noch unter dem Radar verschwand. Ein Fake-Hand-Off von QB Backer Mayfield, kurze Körpertäuschung, 43 Yards auf Beckham: Touchdown. Das Play Action Game von Mayfield (2 TD, 1 INT) wirkte an diesem Abend generell sehr vielversprechend. Beckham beendete den Abend mit vier Receptions und 74 Yards Raumgewinn. Eine Verbesserung zum Saisonauftakt. Trotzdem: In bereits 12 aufeinander folgenden Spielen schaffte es der dreifache Pro Bowler nicht, die 100 Yards Grenze zu überwinden.

Bengals: Quo vadis, O-Line?
Die Cincinnati Bengals verfolgten eine nachvollziehbare Taktik. Weite Bälle auf die anfällige und von Verletzungen geplagte Secondary der Browns sollten zum Erfolg führen. Das Kurzpassspiel war dennoch effizienter. Der Rookie QB zeigte in der Begegnung einmal mehr auf und steuerte drei Passing-Touchdowns bei. 37 seiner 61 Versuche für 316 Yards gestaltete der 23-jährige erfolgreich. Seine Drives hielt er lange am Leben, arbeitete sich mühsam ins gegnerische Terrain. Viel Zeit hatte er in der Pocket nicht. Die O-Line der Bengals gab Burrow kaum Zeit nach Luft zu schnappen. Einen rabenschwarzen Tag erwischte Right Guard Fred Johnson, der mit Sheldon Richardson und Myles Garrett alle Hände voll zu tun hatte. Insgesamt wurde der ehemalige Heisman Trophy Sieger 3 Mal gesacked.

Im Großen und Ganzen war es für das Team von Bengals HC Zac Taylor zu wenig gegen den Dauerrivalen in der Division AFC North. Doppelt bitter: Tight End C. J. Uzomah, der auch einen Touchdown beisteuerte, wurde mit einer Achillessehnenverletzung vom Feld geführt.