Denvor Broncos vs. Tennessee Titans (14:16)

Für den Titans Kicker Stephen Gostkowski war das Spiel gegen die Denver Broncos eine gefühlte Achterbahn. Nach vier misslungenen Fieldgoals, eines davon wurde geblockt, verwandelte der ehemalige Kicker der Patriots aus 25 Metern seinen finalen Versuch. 17 Sekunden waren da noch auf der Uhr. Sieg Titans. Es scheint, als ob das Team von HC Mike Vrabel mit dem selben Problem wie in der Vorsaison zu kämpfen hat. 44,4 Prozent aller Fieldgoals wurden 2019 verwandelt. Wie schlecht dieser Wert ist, zeigt diese Statistik: Seit der NFL Saison 2001 gab es keine Mannschaft, die weniger als 60 Prozent ihrer Versuche verwertete (Anm. Jets). Der Move von Ryan Succop zu Stephen Gostkowski macht daher durchaus Sinn. Bezahlt macht er sich allerdings noch nicht.

In der Luft war Corey Davis der Leading Receiver mit 7 Receptions und 101 Yards. Von WR A. J. Brown war kaum etwas zu sehen, zu giftig agierte die Defense der Broncos. Das Monster im Backfield, Derrick Henry, spulte wieder über 100 Rushing Yards ab. Für einen Touchdown sollte es nicht reichen.

Für die Broncos, die sieben Mal in Folge ihr Eröffungsspiel im Mile High Stadium für sich entscheiden konnten, ist die knappe Niederlage schmeichelhaft. Viel lief in der Offense ohne den verletzten WR Courtland Sutton nicht zusammen. Für die Führung sorgte TE Noah Fant, der nach einer Play Action von QB Drew Lock perfekt in Szene gesetzt wurde. Sein Debüt gab WR Jerry Jeudy, First-Round-Pick der Broncos. Er brachte es auf 4 Receptions für 56 Yards. Leistete sich allerdings auch zwei Drops. Stark verbesserungswürdig ist auch das Coaching von Head Coach Vic Fangio. Gerade im letzten Viertel ließ er die Uhr zu lange herunterlaufen, anstatt ein Timeout zu nehmen. Danach hieß es: No time on the clock! Für die Broncos ist diese Niederlage ein Schlag ins Gesicht: