Zum Auftakt des 8. Spieltag der NFL gab es ein Division-Duell in der NFC South. Im Thursday Night Game trafen die Carolina Panthers auf die Atlanta Falcons. Zum bereits zweiten Mal in dieser Saison. Am 5. Spieltag konnten die Panthers mit 23-16 als Sieger vom Platz gehen. Bei den Falcons folgten danach die Entlassungen von General Manager Tom Dimitroff und Head Coach Dan Quinn. Gestern gab es einen 25-17 Erfolg für das Team aus Atlanta. Für Interims-HC Raheem Morris der zweite Sieg im dritten Spiel. Ein echtes Schmankerl war die Partie, wie schon das Hinspiel, nicht.


Atlantas Probleme in der Red Zone

Dabei begann die Begegnung für die Falcons vielversprechend. Obwohl die Panthers durch Curtis Samuel für die ersten Touchdowns (einmal Rushing, einmal Receiving) im Spiel sorgten. In der ersten Halbzeit führte QB Matt Ryan sein Team viermal in die Redzone der Panthers. Gereicht hat es jedoch nur für einen Rushing Touchdown durch Ryan selbst. Dreimal musste sich die Offense mit einem Field Goal begnügen. Pausenstand 16-14 für Atlanta. Gut für die Falcons, dass die Panthers abgesehen von einem Field Goal im zweiten Abschnitt nicht mehr gefährlich wurden. Zu Beginn des vierten Viertels fand RB Todd Gurley, bis dahin ein Non-Factor im Spiel, in die Endzone. Diesmal beabsichtigt – nicht wie am vergangenen Spieltag gegen die Lions. Die Partie blieb spannend, weil Younghoe Koo den anschließenden Extrapunkt neben die rechte Stange setzte.

Negativer Höhepunkt durch Falcons-DE

Anders als in den meisten Spielen in der laufenden Saison konnten die Falcons den 25-17 Vorsprung über die Zeit bringen. Vor allem, weil Panthers-QB Teddy Bridgewater einen besonders miesen Tag hatte. Von dem Kurzpassspiel sowie den erfolgreich etablierten Screens war in der Offense wenig zusehen. DJ Moore, seine primäre Anspielstation aus der Vorwoche, fand er erst drei Minuten vor dem Ende zum ersten Mal. Dessen zweiter Catch folgte gleich danach, diesmal für stolze 55 Yards. Der dritte Wurf auf Moore endete mit einer Interception durch die Falcons. Gut möglich, dass Bridgewater nicht mehr ganz bei der Sache war. Mitte des dritten Viertels musste er einen hässlichen Hit von Falcons-DE Charles Harris einstecken. Bridgewater ging benommen vom Feld, konnte das Spiel wenig später aber fortsetzen. Harris hingegen wurde für den unsportlichen Hit von der Partie ausgeschlossen.

Julio Jones auf Rekordjagd

Neben dem zweiten Saisonsieg der Falcons gab es für Julio Jones ein weiteres Erfolgserlebnis. Dank 137 Yards gegen die Panthers steht Julio in seiner Karriere nun bei 35 Spielen mit 125+ Receiving Yards. Die zweitmeisten solcher Spiele in der Super Bowl Ära, gleichauf mit Randy Moss. An erster Stelle der Bestenliste steht Jerry Rice mit stolzen 49 Spielen mit mehr als 125 Yards. Selbst wenn Jones Rice nicht einholen sollte, seine Leistungen in der NFL sind dennoch für die Ewigkeit.