Der Wide Receiver der Dallas Cowboys, Amari Cooper, zählt kurz vor der Trade Deadline zu den heißesten Aktien am Markt.


Kurz vor dem Ende der Trade Deadline (3. November 2020) kommt in der NFL abseits des Spielfeldes wieder mehr Bewegung hinein. Viele Teams sind der Verlockung nahe, den Roster aufzuwerten. Doch zu welchem Preis? Nicht ohne Grund sind viele der verfügbaren Spieler mit einer „Red Flag“ versehen. Rot sehen aktuell die Dallas Cowboys. Die Saison ist abgehakt – auch wenn die Chance auf das Playoff in einer schwachen NFC East (2-5) durchaus vorhanden ist. DE Everson Griffen, der in der Off-Season von den Minnesota Vikings verpflichtet wurde (Daily Huddle berichtete), wurde zu den Detroit Lions getradet. Dontari Poe musste ebenso seinen Platz in der D-Line räumen. Die Begründung von Jerry Jones, dem Eigentümer der Cowboys, regt zum Schmunzeln an: „Wenn du 30 Pfund zu viel auf den Rippen hast und nichts dagegen unternimmst, dann spielt die „andere Sache“ keine Rolle”, sagte Jones gegenüber ESPN. Gemeint damit ist der Protest bei der Nationalhymne, bei der Poe nach wie vor solidarisch ein Knie in den Boden stampft. In der Secondary ist es CB Daryl Worley, der ab sofort keinen Stern mehr am Helm trägt.

Cooper als wertvollstes Gut in Dallas
Es dürfte in Dallas in der selben Tonart weitergehen. In der Regel warten die Teams bis kurz vor der Trade Deadline zu. Nicht heuer. Aufgrund der COVID-19-Pandemie sind die Spieler gezwungen, ein umfangreiches Testprotokoll zu durchlaufen. Es ist daher zu erwarten, dass die Clubs ihre Trades früher bekannt geben.
Wenn es um einen Ausverkauf bei den Dallas Cowboy geht, dann darf ein Name nicht fehlen: Amari Cooper. Der 4-fache Pro Bowler wird von den NFL Experten als wertvollstes Gut in Dallas bezeichnet.

 


Ein Spieler, der Head Coach Mike McCarthy (falls dieser die Saison übersteht) viele Draft Picks einbringen könnte. Und mit dem herausragenden Rookie CeeDee Lamb sowie Michael Gallup ist die WR-Group ohnehin gut bestückt.

Déjà-vu für Cooper?
Amari Cooper hat erst in der Off-Saison einen 100 Millionen US-Dollar Deal über 5 Jahre unterzeichnet. Ein Trade von Cooper würde für 2020 ein „Dead Cap“ von über 6 Millionen US-Dollar bedeuten. Allerdings könnte die Franchise von Jerry Jones bei einem Wechsel des 26-jährigen auch 5,8 Millionen US-Dollar einsparen. Die Qualitäten von Cooper sind unbestritten. Von den Las Vegas Raiders wurde er im Draft von 2015 in Runde eins an vierter Stelle gedraftet. Trotz starken Leistungen ist der Wide Receiver, der insgesamt 5.680 Yards und 35 Touchdowns am Konto hat, dem Rebuild zum Opfer gefallen. Blüht nun ein ähnliches Schicksal?