Die neue NFL-Saison hat offiziell noch gar nicht begonnen, dennoch steht der erste Blockbuster-Deal an: Die Denver Broncos verstärken sich per Trade auf der Quarterback-Position! Entgegen den Erwartungen fällt die Wahl nicht auf Aaron Rodgers. Die Broncos holen Russell Wilson von den Seattle Seahawks. Rodgers hingegen bleibt in Green Bay. Die Packers lassen sich eine Verlängerung um vier Jahre kolportierte 200 Millionen $ kosten.


In der abgelaufenen Saison war für die Packers im Divisional Game gegen die San Francisco 49ers Endstation. Im Anschluss gab Rodgers bekannt, zeitnah eine Entscheidung zu seiner Zukunft treffen zu wollen. Die ist seit heute gewiss. Der aktuelle MVP bleibt den Packers erhalten und wird zum teuersten Spieler der NFL. Laut Ian Rapoport verdient Rodgers künftig stolze 50 Millionen $ pro Jahr.

Eine offizielle Bestätigung des Deals steht noch aus. Rodgers selbst hat seinen Verbleib aber bereits bekannt gegeben.

Die Wiedervereinigung mit Nathaniel Hackett, dem neuen Head Coach der Denver Broncos, kommt damit nicht zustande. Hackett war die vergangenen drei Jahre Offensive Coordinator der Packers. Das Naheverhältnis zu Rodgers schürte Gerüchte zu einem Wechsel des Quarterbacks nach Denver.

Ein deutliches Upgrade erhalten die Broncos dennoch. General Manager George Paton hat sich mit den Seattle Seahawks auf einen Trade für Russel Wilson geeinigt. Der neunfache Pro-Bowler wandert laut NFL-Reporter Tom Pelissero mit einem 4th Round Pick nach Denver. Die Seahawks erhalten im Gegenzug die 1st- und 2nd-Rounder 2022 und 2023 der Broncos, sowie den heurigen 5th Round Pick, QB Drew Lock, TE Noah Fant und DE Shelby Harris.

Gerüchte über einen möglichen Wechsel Wilsons gab es bereits in der vergangenen Offseason. Nach einer weiteren Spielzeit, Wilsons erster in der NFL mit einem Losing Record, ist der Abgang aus Seattle nun gewiss. Bei den Broncos geht eine Durststrecke zu Ende. Seit dem Rücktritt von Peyton Manning 2015 ist die Franchise auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger für die wichtigste Position im Spiel. Auf Wilson, Super Bowl Sieger 2013, wartet in Denver eine junge Offense um Running Back Javonte Williams und die Wide Receiver Courtland Sutton und Jerry Jeudy sowie eine der besseren Defenses der Liga.

Wilson soll der letzte Baustein für den Kader mit Playoff-Potential sein. Auch wenn in der Division mit Patrick Mahomes, Justin Herbert und Derek Carr geballte Konkurrenz wartet. Zum Abschluss des Deals fehlen noch der Medizincheck und Wilsons Verzicht auf die No-Trade-Klausel bei den Seahawks. Danach kann der Trade mit Saisonbeginn am 16. März offiziell über die Bühne gehen. Bei den Broncos ist man sich dessen bereits sicher: