AFC North Division-Duell: Cleveland Browns gegen die Cincinnati Bengals

Der zweite Spieltag der National Football League startet mit den Cleveland Browns gegen die Cincinnati Bengals. Das „Thursday Night Game“ (02:20 Uhr / MEZ) ist vieles. Nur kein Kracher. Trotz des Aufeinandertreffens von Joe Burrow und Baker Mayfield. Zwei der letzten drei Gewinner der prestigeträchtigen Heisman Trophy. Dazu enttäuschten vor allem die Browns zu sehr, die am ersten Spieltag gegen die Ravens mit 38:6 unter die Räder kamen. Das Debüt von Head Coach Kevin Stafanski ging gehörig daneben. Von der hochgepriesenen Offense war nichts zu sehen. WR Odell Beckham Jr.? Ein Non-Faktor. Hoffnung macht dieser kurze Rückblick auf die letzte Begegnung beider Teams:

Hinzu kommt noch eine von Verletzungspech verfolgte Defense der Browns. Die beiden Cornerbacks Greedy Williams und Kevin Johnson, die das Spiel gegen die Ravens verpasst haben, sind weiterhin fraglich. DE Olivier Vernon kämpft mit einer Bauchmuskelzerrung und Linebacker Jacob Phillips mit einer Knieverletzung. Immerhin ist er in guter Gesellschaft, da LB-Kollege Mack Wilson wegen dem selben Problem den Auftakt verpasst hat. Das einzig Positive für Cleveland: Es bleibt kaum Zeit, um über das Ravens-Desaster nachzudenken: „Umso schneller wir wieder am Feld sind, umso weniger Zeit haben wir für negative Gedanken. Wir sind bereit für eine Wende“, sagt QB Baker Mayfield, der gegen die Ravens nur 21 seiner 39 Passversuche erfolgreich anbrachte.

„Deep-Ball-Strategy” gegen die Browns

Bei den Cincinnati Bengals ist die Stimmungslage ähnlich. Der Auftakt gegen die LA Chargers zeigte zumindest ein paar Lichtblicke. Rookie QB Joe Burrow wirkte in der Pocket sehr sicher, erlief gleich zu Beginn des Spiels einen Touchdown. Bei den tiefen Pässen fehlte es an Präzision. Gut zu erkennen bei dem weiten Zuspiel auf WR John Ross in der Schlussphase, das fast zu einem Winning-Touchdown führte. Burrows längste Completion ging über 19 Yards. Eine „Deep-Ball-Strategy“ ist gegen die anfällige Secondary der Browns sicher ein geeignetes und erfolgsversprechendes Mittel. Oder ein verbessertes Run-Game, allen voran Joe Mixon. Kurz vor dem Saisonstart erhielt der 24-jährige einen 48 Millionen Dollar Vertrag bei den Bengals. Zum Dank verursachte Mixon gegen die Chargers gleich einen Fumble, der erste in seiner bisherigen NFL-Karriere. Auf der Position des Kickers verstärkten sich die Bengals mit Austin Seibert, der direkt vom Waiver des Dauerrivalen kommt. Der etatmäßige Kicker, Randy Bullock, zog sich beim vergebenen Last-Minute-Fieldgoal gegen die LA Chargers eine Wadenzerrung zu. Er ist im AFC North Duell gegen die Browns fraglich.

Tipp der Redaktion: Cincinnati Bengals