Die Chicago Bears trennen sich aufgrund einer angespannten Cap-Situation von Cornerback Kyle Fuller. Die Entlassung des All Pro erspart den Bears 11 Millionen US-Dollar. Die Trennung besitzt einen bitteren Beigeschmack, nachdem die Franchise erst kürzlich Quarterback Andy Dalton für eine ähnliche Summe unter Vertrag genommen hat.


Die Entlassung des zweifachen Pro Bowlers, Kyle Fuller, ist für die Fan-Base der Chicago Bears schwer zu verkraften. Der 29-jährige wurde 2014 in der ersten Runde des NFL Drafts von den Bears auserwählt und hat sich zu einer tragenden Säule in der Secondary entwickelt. Laut Mike Garafolo von NFL Network haben die Denver Broncos bereits großes Interesse bekundet.

Nagy und Pace unter Zugzwang
Neben dem Abgang von Kyler Fuller sitzt ein weiterer Stachel Tief im Bärenfell: Der Traum von Seattle QB Russell Wilson ist geplatzt wie eine Seifenblase. Trotz eines ansprechenden Offerts in Höhe von drei First-Round-Picks, einem Third-Round-Pick sowie dem einen oder anderen Spieler zeigten die Seahawks den Bears die kalte Schulter. Was folgte ist bekannt: Bears QB Mitch Trubisky wechselte als Backup zu den Buffalo Bills und Andy Dalton kommt mit einer Stammplatzgarantie von den Dallas Cowboys nach Chicago. Ebenfalls unter Vertrag: QB Nick Foles, der als Backup parat steht.

Zumindest hat WR Allen Robinson zwischenzeitlich seinen Franchise Tag unterschrieben. 18 Millionen US-Dollar für ein Jahr dürften den wechselwilligen Robinson ein wenig besänftigen. Ein Trade steht aber nach wie vor im Raum. Die Chicago Bears kommen nicht zur Ruhe. Head Coach Matt Nagy und General Manager Ryan Pace müssen heuer liefern. Der Start in die neue Saison (Anm.: 17. März 2021) ist klassisch als Fehlstart einzustufen.