Die Las Vegas Raiders bezwingen die New Orleans Saints im neuen Allegiant Stadium mit 34:24

Hochmut kommt vor dem Fall. Michael Thomas, Star WR der New Orleans Saints, verpasste aufgrund einer Knöchelverletzung das Duell gegen die Las Vegas Raiders. Statt sich auf die Jagd nach Receptions, Yards und Touchdowns zu begeben, „zwitscherte“ sich der 27-jährige durch die Begegnung. Sein Tweet „Might get ugly fast. LOL.“ ging schnell viral, obwohl dieser kurz danach wieder gelöscht wurde. Grund zur Zuversicht hatte der Elite-WR (149 Receptions für 1.725 Yards in der Vorsaison) allemal. Mit QB Drew Brees in der Pocket gingen die Saints nach den ersten beiden Drives 10:0 in Führung. Auffälligster Akteur war Running Back Alvin Kamara, der sich in dem 1,8 Milliarden US-Dollar teuren Stadion in der Wüste sichtlich wohlfühlte. Neben 79 Rushing Yards und 2 Touchdowns waren es die Receiving-Skills mit 9 Receptions für 95 Yards, die der Defense der Raiders zusetzten. Den Part von Thomas sollte WR-Kollege Emmanuel Sanders übernehmen. Tat er aber nicht. Nach einem Drop sowie verpasstem Zuspiel, verlor Brees das Vertrauen in seinen temporären WR Nr. 1. Schlussendlich verbuchte Sanders nur eine Reception für 18 Yards.

Raiders starten 2:0 in die Saison

Das Team von Head Coach Jon Gruden wackelte zu Beginn der Begegnung, viel aber nicht. Schwer vorstellbar: Derek Carr war im Monday Night Game der beste Quarterback am Feld. Die O-Line der Raiders gab Carr Zeit, seine Pässe an den Mann zu bringen. Oft zu viel Zeit. Zu Beginn der Begegnung wirkte der 29-jährige zögerlich, verschuldet den einen oder anderen Sack. Das Kurzpassspiel zu seinem favorisierten Tight End, Darren Waller (12 Receptions, 103 Yards, 1 TD), war oftmals der Schlüssel zum Erfolg. Für das „Play of the Game“ sorgte der Backup Running Back Jalen Richard:

„Wir haben heute eine große Show abgeliefert. Wir können es kaum erwarten, unsere Fans wieder ins Stadion zu lassen“, sagte Gruden, der in die Saison mit zwei Siegen in Folge startet.