Nach der Niederlage gegen die Chicago Bears am vergangenen Spieltag sind die Playoff-Chancen der Minnesota Vikings (6-8) auf ein Minimum geschmolzen und liegen nur noch bei vier Prozent. Viel wahrscheinlicher dagegen ist, dass Justin Jefferson den Rookie-Rekord von HOF Randy Moss brechen wird. Der 21-jährige benötigt 132 Receiving-Yards, um den Rekord der Vikings-Legende einzustellen.


Nach dem Abgang von Stefon Diggs zu den Buffalo Bills mussten die Minnesota Vikings in der Wide Receiver Group vor der Saison nachlegen. Head Coach Mike Zimmer entschied sich dafür, im Draft einen Ersatz zu finden. Die Wahl fiel in Runde eins (Pick 22) auf WR Justin Jefferson. Der Absolvent der LSU hat sich trotz Startschwierigkeiten und fehlendem Vertrauen seines Quarterbacks Kirk Cousins rasch für höhere Aufgaben empfohlen. An der Seite von WR Adam Thielen blühte der 21-jährige regelrecht auf und verbuchte bis dato 1.182 Receiving-Yards und 7 Touchdowns. Nach Sammy White (1976) und Randy Moss (1998) ist Jefferson erst der dritte Rookie-Receiver der Vikings, der in den Pro Bowl berufen wurde. „Es ist definitiv eine große Ehre für mich”, sagte er laut der Pioneer Press. „Ich bin mächtig stolz, dass ich auf einer Liste mit den besten Jungs der NFL stehe.”

Auf den Spuren von Randy Moss
Die nächste Auszeichnung ist für die Rookie-Sensation in Sichtweite. Jefferson benötigt noch 132 Receiving-Yards, um den Rookie-Rekord der Vikings-Legende Randy Moss einzustellen. Bei den Receptions ist er an Moss bereits vorbeigezogen.

  • Randy Moss (1998): 69 Receptions, 1.313 Yards, 17 TD
  • Justin Jefferson (2020): 73 Receptions, 1.182 Yards, 7 TD

Die Vikings treffen am 16. Spieltag auswärts auf die New Orleans Saints. Für Jefferson, der in St. Rose geboren wurde, handelt es sich quasi um ein Heimspiel. „Als ich das letzte Mal dort war, habe ich mit LSU die nationale Meisterschaft gewonnen. Es wird aufregend sein, vor meiner Familie und meinen Freunden zu spielen.”