Laut aktuellen NFL-Meldungen neigt sich das Kapitel Le’Veon Bell bei den New York Jets dem Ende zu. (Update 14.10.: Jets entlassen Bell)

Dass Adam Gase, Head Coach der New York Jets, nach einem katastrophalen Saisonstart schwer in der Kritik steht, ist hinlänglich bekannt. Kritische Posts und Tweets auf Fan- und Expertenseite häufen sich. Nichts Ungewöhnliches. Doch wenn ein Spieler des eigenen Teams diese für gut befindet und mit einem Like unterstützt – dann kommt Brisanz in die Sache. Vor allem, wenn es sich um RB Le’Veon Bell handelt. „Ich hasse es, wenn Spieler über diesen Weg ihre Kritik äußern, anstatt mit mir persönlich darüber zu reden. Anscheinend ist diese Vorgehensweise heutzutage üblich“, sagte Gase zu CBS Anfang der Woche.

Bell Experiment ist gescheitert
Die Jets stehen aktuell bei 0-5. Der All-Pro RB verpasste verletzungsbedingt die ersten drei Spiele und erhielt bislang überschaubare 22 Touches, die einen 113 Yards Raumgewinn zur Folge hatten. Seine Fähigkeiten im Passspiel wurden im Play-Design von Gase kaum bzw. gar nicht berücksichtig. Noch vor der letzten Saison unterschrieb der 28-jährige einen lukrativen Vierjahresvertrag über 52,5 Millionen Dollar. Dem Hype wurde der Running Back (bisher mit 6.199 Rushing- und 3.160 Receiving-Yards in seiner Karriere) nicht gerecht. Das Le’Veon Bell-Experiment ist gescheitert. Den Jets steht ein fundamentaler Umbruch bevor. Ein alternder RB, der mächtig Cap Space beansprucht und immer wieder für Unruhe sorgt, passt dabei nicht ins Bild. Stellt sich nur noch eine Frage: