Kansas City Chiefs 34 : 20 Houston Texans

Klare Angelegenheit für den amtierenden Superbowl Champion im NFL Eröffnungsspiel: Die Kansas City Chiefs bezwingen die Houston Texans im Arrowhead Stadium 34:20. Der vielversprechende Start der Begegnung wurde überschattet von lautstarken Buh-Rufen der rund 16.000 anwesenden Zuschauer (limitierte Anzahl aufgrund der COVID-19 Maßnahmen). Die Spieler beider Mannschaften unterstützten bei einer von Texans QB Deshaun Watson und Chiefs QB Patrick Mahomes organisierten Schweigeminute die „Black-Lives-Matter”-Bewegung. Das Spiel selbst zeigt viel Bekanntes. Die Verbindung zwischen QB Patrick Mahomes, TE Travis Kelce (1 TD), Sammy Watkins (1 TD) und WR Tyreek Hill (1 TD) hat kaum an Glanz verloren.

Rookie Clyde Edwards-Helaire überschreitet bei seinem ersten Auftritt gleich die magische 100 Rushing Yards Grenze und erzielt einen Touchdown. In der Defense setzt DT Chris Jones, der in der Off-Season mit einem 85 Millionen US-Dollar Vertrag ausgestattet wurde, die eine oder andere Duftmarke.

Bei den Texans ist es RB David Johnson, der in der Offense überzeugt. Der Veteran ist von den Arizona Cardinals gekommen und wirkt deutlich spritziger als in der Vorsaison. Die WR-Group mit Will Fuller, Brandin Cooks & Co war dagegen weitgehend von der starken Secondary der Chiefs abgemeldet. Dabei erzielte der Rookie der Chiefs, DB L’Jarius Sneed, eine Interception. Depp Ball Spezialist Watson konnte seine Bälle nicht wie gewohnt an den Mann bringen, liefert allerdings eine solide Leistung ab: 20 von 32 Pässen für insgesamt 253 Passing Yards. Trotzdem hat Mahomes schlussendlich das Duell für sich entschieden:

Wenn es nach uns geht, kann es in dieser Form ruhig weitergehen. Die Chiefs bleiben weiter auf Kurs: Mission Titelverteidigung.