Die Houston Texans haben die Suche nach einem neuen General Manager erfolgreich beendet: Es übernimmt Nick Caserio, ehemaliger Direktor für das Spielerpersonal bei den New England Patriots. Caserio? Da war doch etwas. Der 45-jährige war bereits 2019 im Gespräch bei den Texans. Die Franchise entschied sich schlussendlich für Bill O’Brien, der danach in ein einer mäßig erfolgreichen HC-GM-Doppelfunktion agierte.


Deshaun Watson als Hoffnungsschimmer 
Die Houston Texans beenden die Saison mit 4 Siegen und 12 Niederlagen am Tabellenende der AFC South. Im Draft 2021 stehen die Texans zudem ohne First und Second Round Pick da. Die Run-Defense ist löchrig wie ein Schweizer Käse und Star Pass Rusher J.J. Watt (31 Jahre) wird nicht jünger. Mit Left Tackle Laremy Tunsil wird zudem das Salary Cap kräftig belastet. Für einen schnellen Turnaround in Houston spricht herzlich wenig. Auf den neuen General Manager Nick Caserio warten einige Baustellen, für die sich seine Vorgänger, Bill O’Brien, der nach einem 0-4 Saisonstart und fragwürdigen Trades – Stichwort DeAndre Hopkins -, verantworten muss. Jetzt soll es also ein ehemaliges Mitglied der Patriots richten. Doch diese haben mittlerweile einen zweifelhaften Ruf. Zu viele ehemalige Staff-Members sind außerhalb von Boston gescheitert. Weshalb es für Caserio als GM klappen könnten? Deshaun Watson! Der Franchise Quarterback spielte auch heuer auf einem Elite-Niveau und führt das NFL Ranking mit 4.823 Passing Yards an.