Der Stachel sitzt tief bei Aaron Rodgers. Nach der bitteren Niederlage im NFC Championship Game gegen die Tampa Bay Buccaneers (Daily Huddle berichtete) hat der 36-jährige All Pro Quarterback seinem Frust freien Lauf gelassen. Die ersten Gerüchte über einen Abschied aus Wisconsin tauchten auf. Der Präsident und CEO der Green Bay Packers, Mark Murphy, hat alle Spekulationen vorerst im Keim erstickt.


So und nicht anders muss ein Statement lauten, wenn man sich in der Causa „Rodgers” positionieren möchte: „Wir sind keine Idioten. Aaron Rodgers wird wieder zurückkommen. Er ist unser Leader”, sagte Mark Murphy kürzlich gegenüber ausgewählten Medienvertretern. Den Ball ins Rollen brachte Rodgers selbst kurz nach dem Spiel gegen Tampa Bay: „Die Zukunft vieler Jungs ist ungewiss, mich eingeschlossen”. Eine Aussage, die nachvollziehbar ist. Ein fragwürdiges Play Calling seines HC Matt LaFleur gegen die Bucs sowie Entscheidungen im letzten Draft und in der Free Agency machen Rodgers nach wie vor zu schaffen. Und genau hier kommt die Kausalität ins Spiel: Seinen Unmut machte der Packers-Quarterback mit einer Forderung nach mehr Gehalt deutlich.

Kultfigur muss in Wisconsin bleiben
Von den neun gewählten Spielern aus dem Draft von 2020 schaffte es kein einziger, sich als Stammspieler zu etablieren. Anstatt sich in der Off-Season mit Waffen in der Offense einzudecken – siehe Brady und seine Tampa Bay Buccaneers – entschied sich die Franchise für eine langfristige Lösung. Soll heißen: QB Jordan Love, der in der ersten Runde auserwählt wurde. Rodgers hat noch einen Vertrag für drei weitere Spielzeiten. Der All Pro blickt auf Werte, die seine Saison aus dem Jahr 2011, die mit dem Super Bowl Triumph endete, in den Schatten stellt: Ein Passer Rating von 121,5, Completion Percentag von 70,7 sowie 4.299 Passing Yards und 48 Touchdowns machen Rodgers zum klaren MVP Favorit. Alles andere als ein Verbleib der Kultfigur in Wisconsin würde die Führungsebene der Packers wahrlich schlecht aussehen lassen. Für Rodgers heißt es aktuell: Akkus aufladen, wie der 36-jährige in Pat McAfee Show bestätigte: