Green Bay Packers vs. Atlanta Falcons (30-16)

Die Green Bay Packers setzen ihren Lauf fort und stehen nach dem Sieg gegen die Falcons bei 4-0. Mann des Spiels war TE Robert Tonyan, der als undrafted Player drei Touchdowns für die Packers erzielte. Bei den Falcons wird die Luft nach der vierten Niederlage in Folge dünn.

Im Monday Night Game des vierten Spieltags mussten die Green Bay Packers verletzungsbedingt ohne ihr WR-Duo Davante Adams und Allen Lazard auskommen. Kein Nachteil für die Atlanta Falcons, denen gleich sechs Spieler in der Secondary ausfielen. Den Packers war es egal. Nach dem Ausfall der beiden Starting-Receiver übernahm das Backfield in der Offense. In der ersten Halbzeit erhielten Aaron Jones, Jamaal Williams und Co. 21 von 30 Touches. Einen davon trug Aaron Jones – who else? – in die Endzone. Für zwei weitere Scores sorgte TE Robert Tonyan. „Wir haben eine sehr gute Verbindung miteinander. Er ist ein Arbeitstier, kann super Blocken und hat ein gutes Gefühl beim Passspiel”, sagt Aaron Rodgers, Quarterback der Green Bay Packers (27 von 33 Attempts, 327 Yards, 4 TD).

Quo vadis Falcons?

Die magere Ausbeute der Falcons zur Halbzeit: 3 Punkte. Trotz eines 10-Minuten-Drives mit 20 Plays für 94 Yards. Julio Jones blieb zur Pause verletzt in der Kabine. RB Todd Gurley sorgte für den ersten Touchdown der Falcons. Hoffnung kam jedoch nur kurz auf. Fünfter Pass von Rodgers auf TE Tonyan, dritter Touchdown. Das gefiel sogar Star-TE George Kittle:

Todd Gurley konnte noch einen zweiten Touchdown nachlegen. Danach ließen die Packers das Spiel im letzten Viertel ungefährdet auslaufen. Wirklich gefährlich wurden die Falcons im gesamten Spiel nicht. Die einzige Schrecksekunde aus Sicht der Packers war Aaron Rodgers, der bei einem Scramble mit dem Knie im Rasen hängen blieb. Die Packers gehen damit souverän mit 4-0 in die kommende Bye Week. Und Rodgers darf sich auf die baldige Rückkehr von Davante Adams freuen. In Atlanta hingegen sieht es nach dem 0-4 Start düster aus. Nächste Woche trifft man zu Hause auf die Carolina Panthers. Die Frage ist, ob mit oder ohne Head Coach Dan Quinn?

 

Kansas City Chiefs vs. New England Patriots (26-10)

Das frühere der beiden Monday Night Games geht mit 26-10 an den amtierenden Super Bowl Champion. Nichts wurde aus dem erhofften High Scoring Game im Arrowhead Stadium. Zu stark war dafür die Patriots-Defense, die Mahomes und seine High Power Offense lange in Schach gehalten hat. Halbzeitstand 6-3 für die Chiefs, kein Touchdown. In der Vergangenheit ein schlechtes Omen für Mahomes.

Diesmal jedoch nicht. Zu schlecht ist die Performance der Patriots-Quarterbacks in Abwesenheit des an COVID-19 erkrankten Cam Newton. Sein Ersatz Brian Hoyer bringt nur 15 Pässe für 130  Yards an den Mann, wirft eine Interception. Der brauchbarste Drive im zweiten Viertel endet mit einem Sack durch Chiefs-DE Frank Clark und dem Halbzeitpfiff. Im dritten Viertel bringt Hoyer die Patriots 74 Yards über das Feld in die Red Zone der Chiefs, verliert den Ball aber nach einem Fumble. Die Chiefs schlagen daraus Kapital. 43 Sekunden vor Ablauf des dritten Viertels erzielt Tyreek Hill den ersten Touchdown. Patriots Head Coach Bill Belichick hat danach genug von Hoyer gesehen und ersetzt den Veteran durch Jarrett Stidham. Vorerst mit Erfolg! Die Patriots antworten mit einem Touchdown-Pass auf WR N’Keal Harry. Die Chiefs lassen jedoch keine Hoffnung aufkommen. Shovel Pass von Mahomes auf Mecole Hardman, 20-10. Stidham macht daraufhin den Hoyer und wirft gleich zwei Interceptions. Eine davon trägt Chiefs-Safety Tyrann Mathieu in die Patriots-Enzone.

Schön war er nicht, der Sieg der Chiefs. Die Patriots hatten dank brauchbarem Rungame am Ende sogar mehr Plays und Total Yards am Konto. Vier Turnover waren jedoch zu viel, um den schwächelnden Super Bowl Champ gefährden zu können. Den Chiefs wirds egal sein. Die stehen im vierten Jahr in Folge bei 4-0 und stellen damit einen neuen NFL-Rekord auf.