Die NFL hat ihre ligaweiten Protokolle für die Headcoach-Interviews wegen der COVID-19 Pandemie überarbeitet. Laut Tom Pelissero von NFL Network können die Vereine ab heute (Mittwoch, 23.12.) zweistündige virtuelle Interviews mit potenziellen Kandidaten führen. In der Vergangenheit war es in der Regular Season nicht gestattet, Kontakt mit Kandidaten aufzunehmen, die sich in einem Vertragsverhältnis befanden.


Das Trainerkarussell nimmt Fahrt auf: Aufgrund der COVID-19 Pandemie wurde seitens NFL beschlossen, dass Teams ab sofort virtuelle Meetings mit potenziellen Head Coach Kandidaten führen dürfen. Die Dauer der Online-Interviews ist auf zwei Stunden begrenzt. Teams können die Interviews jedoch ablehnen. Besonders erfreut über die Möglichkeit sind die Detroit Lions, Atlanta Falcons und Houston Texans, die weiterhin auf der Suche nach einer langfristigen Lösung sind. Am „Black Monday”, dem ersten Montag nach dem letzten NFL-Spieltag in der Regular Season, werden sich mit den New York Jets (Adam Gase) und LA Chargers (Anthony Lynn) weitere Teams hinzu gesellen.

Persönliche Vorstellungsgespräche für die Stellen als Head Coach, General Manager und Coordinator sind erst ab dem 4. Jänner 2021 möglich. Eine zentrale Vorrausetzungen dafür ist: Der Kandidat darf nicht am aktuellen Playoff teilnehmen. Damit fallen vorerst einige Hochkaräter durch den Rost: Der Offensive Coordinator der Kansas City Chiefs, Eric Bieniemy, wird als einer der Top-Kandidaten für den Posten des Head Coaches gehandelt. Auch der Assistenz-Headcoach und Defensive Coordinator der Buffalo Bills, Leslie Frazier, könnte nach seiner Zeit als Headcoach der Minnesota Vikings (2011-2013) wieder in die erste Riege aufsteigen.